Heimat – heute schon ein unzeitgemäßer Begriff? Dazu zwei Erlebnisse

Erzählt von einem der führenden Mitglieder der AfD-Darmstadt – aus seiner Berufspraxis

Auf meiner Dienststelle arbeite ich mit vielen Menschen anderer Nationen zusammen. Sie kommen zum Beispiel aus der Türkei, Spanien, Marokko und Brasilien. Eine Begebenheit hat mich berührt:

Im Rahmen eines längeren Gespräches äußerte ein russischer Kollege: „Heimat – was ist das? Ich habe keine Heimat“. Auf Nachfrage erfuhr ich dies: Er wurde geboren in der UdSSR als Jude, ist mit antisemitischen Ressentiments groß geworden und hat sich dort einfach nicht wohl gefühlt.

Seinen ursprünglichen Berufswunsch, sich zum Psychiater ausbilden zu lassen, gab er auf, da die Psychiatrie in der damaligen UdSSR staatlich missbraucht wurde. Als junger Mann in Russland flüchtete er sich in die Literatur, doch dies reichte ihm auf Dauer nicht.

Daher gut ausgebildet war, konnte er sich ein anderes Land suchen. Er emigrierte nach Deutschland, gründete eine Familie und arbeitete an seiner Karriere als Mediziner.

Doch die Grenzen der neu gewonnenen Freiheit in Deutschland zeigten sich schnell. Konnte er sein Judentum frei leben? Angesichts des in Deutschland wachsenden, durch Muslime importierten Antisemitismus schien ihm das zunehmend gefährlich. Kippa tragen in der Öffentlichkeit?  „Geht gar nicht“, sagt er: „Ich bin doch nicht lebensmüde“!

Können solche Menschen wie mein Kollege in der neuen deutschen „Willkommenskultur“ heimisch werden, eine neue Heimat finden in Deutschland? Eher nein, vielleicht zerbrechen sie sogar daran – und keiner merkt es. Menschen wie er zerbrechen an der neuen deutschen Gleichgültigkeit und unserer übergroßen Toleranz gegenüber der Aggressivität Andersdenkender – besonders der neuen Islamisten in Deutschland, von denen 10.000 im Jahr 2017 schon als Salafisten gezählt werden. Wie schade für solche Talente, die Deutschland eigentlich braucht.

Ein zweites Erlebnis:

Im letzten Sommer war ich an einem Sonntag frühmorgens im Schwimmbad. Das schöne Wetter verbreitete gute Laune.

Im Hintergrund hörte man Glockengeläut. In der Nachbarschaft saßen einige junge Frauen und unterhielten sich. Mit einem Mal hielt eine inne, lauschte und sagte „Ach, ist das schön; diese Idylle und die Glocken – das ist für mich „Heimat“. War das kitschig oder pathetisch? Ich finde „nein“ – denn auch ich war glücklich.
Aber in einigen Stadtteilen großer deutscher Städte wird das Glockenläuten schon angefochten oder sogar abgestellt – mit Rücksicht auf Neuzuwanderer.

Denken Sie mal darüber nach.

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