Wolfgang Schöhl - AfD Kandidat

Kandidaten zur Kommunalwahl: Prof. Dr. Wolfgang Schöhl

Prof. Dr. Wolfgang Schöhl – Sprecher des Kreisverbands AfD-Darmstadt:

Warum ich für die AfD kandidiere.

Meine Kandidatur für das Darmstädter Stadtparlament ergibt sich teilweise aus meiner etwas bunten Biografie. Ich bin schon 1944 geboren und habe daher im Laufe verschiedener Berufstätigkeiten einige Erfahrungen sammeln können, die nicht dem Mainstream der etablierten Berufspolitiker entsprechen. Sie haben – da sie zum Teil auch durch das Leben im Ausland geprägt wurden – vielmehr zu einigen politischen Überzeugungen geführt, die ich nur mit der AfD umzusetzen erhoffen kann. Daher bin ich schon Gründungsmitglied dieser Partei und ihrer Vorgängerinstitutionen, die von Bernd Lucke gegründet wurden, gewesen und habe in verschiedenen Funktionen diese Partei gründlich kennenlernen können.

Dabei hat sich gezeigt: Die AfD hat sich zwar etwas in die national-konservative Richtung bewegt, aber das hat ebenfalls die gesamte Politik in verschiedensten Ländern Europas getan. In fast jedem Land Europas gibt es mittlerweile Parteien, die heute deutlich nationaler orientiert und noch dazu wesentlich einflussreicher sind als die AfD in Deutschland. Aber im Ausland werden diese Parteien – im Unterschied zu Deutschland – nicht als rechtsextrem dargestellt. Sonst müsste man zum Beispiel behaupten, dass rund 1/3 der Österreicher, bloß weil sie die FPÖ wählen, rechtsextrem seien.

Hier einige meiner beruflichen Stationen und die damit einhergehenden politischen Überzeugungen.
Sie haben zu tun und enthalten Vorschläge für bessere Zuwanderungspolitik, bessere Wirtschaftspolitik, vermehrte Aufklärung über langfristige Folgen von politischem Handeln und Aufwertung ehrenamtlicher Tätigkeiten.

1. Vorsichtigere Einwanderungspolitik

Als junger Mann habe ich als Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler und Entwicklungshelfer an einem Forschungsinstitut in Brasilien gearbeitet. Dort und auch später in der Weltbank habe ich erlebt, wie viele Probleme ein multikulturelles, heterogenes Einwanderungsland zu lösen hat; und dass die daraus entstehenden Konflikte nur mit starkem Nationalismus sowie starker Polizei und Justiz überhaupt bewältigt werden können.
Darum habe ich mich seit längerem gefragt: Warum nimmt Deutschland, das (zurecht) weder einen ausgeprägten Nationalismus noch eine starke Polizei und Justiz hat, eine solch heftige Einwanderung von Menschen aus so fremden Kulturen wie der muslimischen auf sich?

Die AfD hatte schon vor zwei Jahren, als ich für den Hessischen Landtag kandidierte, auf einem Wahlplakat empfohlen: Einwanderung braucht klare Regeln. Wegen dieser Weitsichtigkeit schätze ich die AfD. Leider hatte meine Partei recht: Solche Regeln – wie sie zum Beispiel die Schweiz hat – gibt es größtenteils nicht, und wo sie gibt, werden sie kaum angewendet. Dies trifft zum Beispiel auf die Rückführung von Flüchtlingen zu, die seit langem absolut kein Bleiberecht haben, sondern zum Teil sogar straffällig geworden sind. Daher sinkt das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung – auch in Darmstadt. Das sollte nicht sein.

Deshalb, so denke ich, sollte die Stadt Darmstadt vorsichtiger sein mit ihrer bisherigen Zuwanderungspolitik und öfter einmal der Landesregierung gegenüber auch die Risiken für Sicherheit und Integrationsfähigkeit betonen, die die bisher unkontrollierte und unqualifizierte Zuwanderung jetzt und in Zukunft mit sich bringen wird.

2. Bessere Wirtschaftspolitik statt teure Verschwendung

Nach der Zeit in Brasilien habe ich als Ökonom im Internationalen Währungsfonds in Washington gearbeitet und gelernt, mit meinen Kollegen Probleme ähnlich der Überschuldung Griechenlands zu lösen – zum Beispiel für Portugal. Wie dilettantisch dagegen die EU zusammen mit der EZB und der Bundesregierung auf Kosten Deutschlands teuerste Scheinlösungen für Griechenland und seine reiche Oberschicht herbeigeführt hat, war mir und meinen früheren IWF-Kollegen völlig unverständlich. Eine soziale, finanziell großzügig unterstützte, temporäre Abwertung Griechenlands wäre viel besser gewesen.

Die in Griechenland und anderen Südländern verschwendeten deutschen Multi-Milliarden fehlen jetzt vielfach bei der Bewältigung der Asylkrise durch teure, aber dringend notwendige Integrationsanstrengungen. Auch in Darmstadt.

Die AfD war die einzige Partei, die dies schon früh vorausgesehen hat. Meine Partei will daher auch darauf schauen, dass das in Darmstadt nicht passiert, was in vielen Städten und Gemeinden Deutschlands passiert ist: Dass Steuergelder für völlig unberechtigte Zuwanderer verschwendet werden und kaum mehr Geld für andere Bedürftige wie Obdachlose oder verarmte Rentner übrig bleibt.

3. Bessere Unterstützung der Flüchtlinge in den Heimatländern

Später arbeitete ich als Ökonom in der weltgrößten Entwicklungshilfeinstitution, der Weltbank in Washington D.C. Dort waren meine Kollegen aus über 100 Ländern und ich uns (wir waren fast alle „Gastarbeiter“ und kennen deren Probleme) in folgendem einig: Dass viele Länder, in denen so verschiedene Religionen wie Christentum und Islam aufeinandertreffen, in ihrer Geschichte viel zu häufig unter Bürgerkriegen litten und in ihrer Entwicklung immer wieder weit zurückfielen. Der Libanon und der Balkan sind traurige Beispiele dafür.
Auch deshalb ist die Mehrzahl meiner früheren Weltbank-Kollegen der Meinung, dass die jetzige überaus heftige und zu etwa 80 % muslimische Einwanderung ohne klare Regeln keine gute Lösung für Deutschland ist. Hier muss – da die Einwanderung 2015 weitgehend unkontrolliert passiert ist – die Stadt Darmstadt jetzt rasch und großzügig bei der Integration tätig werden.

Ich bin als früherer Entwicklungshelfer aber auch nach wie vor sehr für die großzügige Unterstützung der Länder, aus denen jetzt die Flüchtlinge kommen. Dies sollte auch die Stadt Darmstadt bei der Landes- und der Bundesregierung anmahnen. Denn durch die Unterstützung in ihren oder nahe bei ihren Heimatländern könnte man für die Flüchtlinge mit den hunderten von Milliarden, die wir für Integration und die Schaffung von geeigneten Arbeitsplätzen für die Zuwanderer in Deutschland benötigen werden, ein Vielfaches mehr erreichen. Deswegen unterstütze ich auch zum Beispiel privat mit Geld- und Kleiderspenden Flüchtlingslager im Nordirak. Ähnliche Initiativen könnte m.E. auch die Stadt Darmstadt bei ihren Bürgern anregen oder selbst durchführen.

4. Mehr Aufklärung über langfristige Folgen – im Journalismus und in der Öffentlichkeitsarbeit – auch über die Knappheit an guten Arbeitsplätzen

Als späterer politischer Fernseh- und Radiojournalist im ZDF und WDR – u.a. mit den Fachgebieten Wirtschaft und Umwelt – konnte ich jahrelang dies beobachten: Viele deutsche Medien und Regierungsstellen mit ihren eifrigen Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit bringen oft zu oberflächlich und immer rascher neue politische Themen in die Diskussion, ohne gründlich genug deren langfristige Folgen für die Menschen zu recherchieren. Weniger wäre mehr. Das gilt vor allem für die Wirtschafts- und die Zuwanderungspolitik. Die meisten Journalisten und Mitarbeiter von PR-Stellen der Regierungen kennen sich in den vielen Herkunftsländern der Neu-Zuwanderer überhaupt nicht aus und sehen nicht, wie groß häufig die Unterschiede zu Deutschland sind.

Darunter leidet auch die AfD. Es wird vielmehr pauschal über ihren angeblichen Rechtsruck geredet, statt dass geprüft wird: Sind nicht die Themen, die die AfD (für die Zukunft von Deutschland) langfristig für wichtig hält, nicht vielleicht doch wirklich wichtig? Zum Beispiel die vermehrte berufliche Förderung und rücksichtsvolle Integration von ausländischen Familien, die schon einige Jahre in Deutschland leben und später einmal ihre und die Rente der älteren Generation in Deutschland verdienen können sollen.

Bisher leben viele Zuwanderer der letzten Jahrzehnte in anderen deutschen Städten zunehmend in Parallelgesellschaften. Dieses Problem könnte sich demnächst auch in Darmstadt ergeben, wenn bis Ende März 2016 rund 5500 neue Zuwanderer hier ansässig sein werden, wie es der Oberbürgermeister vorausgesagt hat. Dem vorzubeugen, scheint mir und der AfD eine wichtige Aufgabe zu sein. Daher müsste nach unserer Meinung die Neu-Zuwanderung für Darmstadt dringend reduziert werden.

Meine Partei und auch ich sind überzeugt: Die behutsame, aber intensive Integration und berufliche Qualifikation der schon Zugewanderten wäre viel besser als weitere große und fortgesetzte Zuwanderungswelle in den nächsten Jahren; denn es kommen zu viele Einwanderern ohne Ausbildung, die zum beträchtlichen Teil sogar Analphabeten sind. Zumal viele einfache Arbeitsplätze in Deutschland, die diese Einwanderer einnehmen könnten, wegen der neuen digitalen industriellen Revolution schon in wenigen Jahren durch Computer und Roboter ersetzt werden, wie es Fachleute in renommierten Zeitungen wie FOCUS und FAZ vor kurzem übereinstimmend beschrieben haben.

In vielen Regierungen in Deutschland – zum Beispiel der Bundesregierung – gibt es aber kaum noch Fachleute wie Volkswirte und Ingenieure, die solche neuen Entwicklungen richtig einschätzen können. Unsere Kreispartei, die AfD-Darmstadt, hat solche Fachleute ganz vorn auf der Kandidatenliste. Sie kann damit Fachwissen ins Stadtparlament bringen, welches andere Parteien nicht haben.

5.Ehrenamtliche Tätigkeit aufwerten

Ich selbst bin neben meiner Berufstätigkeit auch immer wieder ehrenamtlich tätig gewesen – unter anderem 25 Jahre lang bei einer internationalen Menschenrechtsorganisation. Daher weiß ich die großen Anstrengungen der vielen (ehrenamtlichen) Helfer besonders zu schätzen, die sich in Darmstadt und anderswo für die Flüchtlinge engagieren. Man sollte nach meiner Meinung ihre Arbeit aufwerten und sie auch längerfristig besser bezahlen.

Ich habe aber durch die Tätigkeit in der Menschenrechtsorganisation, welche sich unter anderem um schlimm verfolgte Christen in muslimischen Ländern kümmert, auch gelernt, dass dies meistens ganz besonders bedürftige Flüchtlinge sind. Syrische und irakische Christen und Jesiden waren und sind in diesen Ländern viel schlechter dran als zum Beispiel muslimische Zuwanderer aus Marokko, Algerien oder dem Kosovo. Daher mein Vorschlag: Sie sollten von der Stadt Darmstadt auch etwas bevorzugt behandelt werden. Vor allem sollten geflüchtete Christen – wo nötig – in getrennten Unterkünften untergebracht werden, damit sie nicht in ihrem Hoffnungsland Deutschland weiterhin von der Mehrheit der Muslime und muslimischen Wärtern bedrängt werden, wie das in anderen deutschen Städten häufig vorkommt.

6. Mehr sachliche Diskussionen in den Parlamenten statt personenbezogenen Streitereien

Am Ende meiner beruflichen Tätigkeit habe ich jahrelang als Professor für Medieninformation und elektronische Recherche an der Hochschule Darmstadt gearbeitet und gelernt, dass es heute jedem gebildeten Menschen möglich ist, echte Fakten für und gegen eine politische Maßnahme mithilfe des Internets sorgfältig zu recherchieren. Beschimpfungen gegen Personen und Parteien in Parlamenten sind damit eigentlich überflüssig.
Gute Recherche und sachliche, konstruktive Diskussionen führen viel weiter. So handhaben wir das auch im Kreisverband Darmstadt der AfD, dessen Sprecher ich bin. Ein solches Verfahren wünsche ich mir für jedes Parlament in Deutschland, auch für eine Stadtverordnetenversammlung; und deshalb kandidiere ich für dieses Parlament in meiner Heimatstadt Darmstadt.

Ich würde mich daher freuen, wenn Sie die Kandidaten der AfD, die alle ähnlich denken wie ich, unterstützen können.

Wolfgang Schöhl

Posted in afd, Kandidaten, Wahl, Wahlwerbung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.