Vorschläge der AfD für eine bessere Politik zugunsten der Frauen in Darmstadt

Die Arbeitsgemeinschaft Darmstädter Frauenverbände (ADAF) hatte anlässlich der Kommunalwahl 2021 die Parteien gefragt, welche Vorschläge und Lösungen sie haben für typische Fragestellungen , die die Frauen in Darmstadt betreffen.
Hier ausgewählte Antworten zu den Fragen der Darmstädter Frauenverbände:

Werden Sie sich für die dauerhafte Förderung und Implementierung unterstützender Maßnahmen / Projekte für Alleinerziehende einsetzen? Was werden Sie konkret tun?

 Hier unsere Antwort:
Die Familie, sei es eine mit zwei Erziehenden oder alleinerziehend, unterliegt dem besonderen Schutz des Staates. Daher ist es sehr wichtig, bereits bestehende, erfolgreiche Programme weiterhin zu unterstützen. Dazu zählen:

– ausreichend Kitaplätze mit flexiblen Öffnungszeiten und eine qualifizierte Schulnachmittagsbetreuung;

– Gebühren für Betreuung je nach Einkommen gestaffelt;

– Unterstützung des weiteren Aufbaus von Frauen-Netzwerken, auch innerhalb der Gruppe der alleinerziehenden Frauen;

– Ausweitung der Informationen über Hilfsangebote für betroffene Frauen (z.B. über die Kontaktstellen zu den Frauen).

Unsere Antwort auf diese für viele Frauen wichtige Frage nach der gerechten Vergütung für die Arbeit der Frauen:

Welche Handlungsoptionen sehen Sie, um eine höhere Vergütung zu erwirken, und wie treten Sie für verbesserte Arbeitsbedingungen ein?

Die Antwort der AfD:
Um dem bestehenden und weiter steigenden Mangel an Fachkräften – z. B. in Pflege- und Erziehungsberufen – zu begegnen, sollte neben familienfreundlichen Arbeitszeiten und Betreuungsmöglichkeiten in diesen Berufsfeldern auch die berufliche Weiterbildung bei Berufsrückkehrerinnen gefördert werden mit:

– Angeboten an Wiedereinstiegslehrgängen, duale Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten;

– Berufspraktika und Nachqualifizierung von Frauen mit Migrationshintergrund – mit dem Ziel der Eingliederung in den Arbeitsmarkt;

– monetäre Vorteile bei erfolgreicher Weiterqualifizierung mit Berufsaufnahme;

– Verbesserung des Lohnniveaus in sozialen und frauendominierten Berufen, durch entsprechende Sensibilisierung der öffentlichen und privaten Arbeitgeber, z.B. über die örtlichen Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern.

Auch beim Einsatz dieser Maßnahmen ist der Erfolg zu kontrollieren.

Frage: Welche konkreten Maßnahmen halten Sie bei der lokalen Umsetzung des Übereinkommens des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (so genannte „Istanbul“-Konvention) für vordringlich, und warum?

Die Antwort der AfD:

Grundsätzlich gilt: Jegliche Gewalt gegen Frauen ist inakzeptabel und muss verhindert werden. Wir setzen uns dafür ein, dass folgende Maßnahmen durchgeführt werden:

– Schaffung von niederschwelligen Angeboten zur Hilfe, z. B. Aufklärung über Rechte und Zugang zu juristischer Hilfe (in verschiedenen Sprachen, da die Mehrheit der z. B. in Frauenhäusern Schutz suchenden Frauen Migrantinnen sind);

bessere finanzielle und sonstige Ausstattung der Frauenhäuser, um mehr Schutzmöglichkeiten in Frauenhäusern vor Ort anbieten zu können (in der Stadtverordnetenversammlung am 05.03.2020 hatten wir dazu einen leider abgelehnten Änderungs-Antrag der AfD-Fraktion);

– mehr Angebote mit Selbstverteidigungskurse in Zusammenarbeit mit Sportvereinen etc. („Starke Frauen und Starke Mädchen“);

Sensibilisierung der Gesellschaft z.B. durch vermehrte Aktionen am 25.11. eines jeden Jahres (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen).

Die vollständigen Fragen und Antworten können Sie, liebe Leserinnen und Leser, in diesem pdf-Dokument der AfD-Darmstadt nachlesen:
„Antworten zu Frauenfragen“.

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